Frauer 2009

Gospel Choir 2008

Steps for Life 2009

Benefizdinner 2008

Bernd Hock 2007

Some Voices 2006

Manfred Siebald 2012

Manfred Siebald 2005

Söhne Edgars 2004

P. Hatzopoulos 2002

Ein Stück indischer Dschungel auf der Alb
 

„Bitte kommen Sie schnell. Meine Schwester ist seit drei Tagen krank“. „Und was hat ihre Schwester?“. „Bitte kommen Sie, sie ist sehr krank!“ „Wo sind Sie jetzt?“ „Zuhause.“ „Und wo ist das, bitte schön?“ „Neben dem Laden von Ashram“. „Und wo ist der Laden? „In der Dorfmitte“. „Welches Dorf denn……..“
So, oder ähnlich läuft vielfach die Kontaktaufnahme zu den Bewohnern der Region Buxaduar in Nordostindien, wenn sich Mitarbeiter der NGO HIMserve im Krankentransporter auf den Weg machen, um den Menschen zu helfen.


Von solchen extremen Einsätzen und der langwierigen Aufbauarbeit zur ganzheitlichen Dorfentwicklung im indischen Dschungel berichteten am vergangenen Mittwoch Astrid und Tigi V. in Gächingen. Sie waren auf Einladung des St. Johanner Vereins HiP Helfen in Partnerschaft gekommen und brachten den interessierten Besuchern die Region und deren Bewohner auf liebenswerte Art und Weise näher. HIMserve richtet seine gesamten Anstrengungen darauf, die Bewohner der Buxaduar-Region in verschiedenen Bereichen zu trainieren. So werden Alphabetisierungskurse angeboten, medizinische Grundausbildung durchgeführt, Kompetenzen in der Dorfverwaltung geschult und manchmal Starthilfen zum Aufbau kleiner Wirtschaftsbetriebe gegeben.


Und dass diese Arbeit viele positive Wirkungen hat, wurde vom Ehepaar V. vielfach beispielhaft untermauert. So hat nun eine der mittlerweile gut qualifizierten Hebammen immer wieder Frauen im Haus, die sich oft wochenlang vor der Geburt bei ihr einquartieren, weil sie sich dort sicher und geborgen fühlen. Da diese Hebamme auch noch die Frau des örtlichen Pfarrers ist, kann diese Gemeinschaft auf Zeit noch zusätzliche Früchte tragen.


Ein zentrales und wichtiges Arbeitsfeld ist die schulische Ausbildung der ungefähr 1.200 Kinder der Region. Als die beiden Entwicklungshelfer von einem Jungen berichteten, der im Alter von 12 Jahren einen der Alphabetisierungskurse besuchte und anschließend anfing, regelmäßig die Schule zu besuchen, staunten die Zuhörer nicht schlecht. Dieser „Schulbildungsweg“ ist allerdings bislang keine Ausnahme. Deswegen wird sich HiP Helfen in Partnerschaft dieses Jahr zusammen mit HIMserve und den örtlichen Kirchengemeinden der Buxaduar-Region an den Bau eines Wohnheimes für ca. 100 Mädchen und Jungen wagen und kräftig Spenden für dieses Projekt sammeln. Das Wohnheim wird am Standort einer gut geführten Mittelschule der Region gebaut, damit es mehr Kindern möglich wird, die Schule zu besuchen. Bislang müssen viele Kinder stundenlange Fußmärsche auf sich nehmen, um am Unterricht teilzunehmen.


Tigi V. konnte davon berichten, dass die Verantwortung für den zukünftigen Betrieb des Wohnheims bei den örtlichen Kirchengemeinden, den Schulbetreibern und HIMserve liegen wird. Die örtliche Bevölkerung ist außerdem aufgefordert, sich mit Baumaterialien zu 20% an den Gesamtkosten des Projektes, welche mit ca. 35.000 Euro veranschlagt wurden, zu beteiligen. Damit werden von vornherein gute Bedingungen für einen dauerhaften und nachhaltigen Betrieb geschaffen.


Das sympathische Ehepaar aus Indien wurde dann von den Besuchern des Abends auch nicht so schnell wieder entlassen, denn die eine oder andere Frage brannte noch auf den Nägeln. Kein Wunder, wenn der uns so ferne indische Dschungel am Rande des Himalyagebirges so nah an die Schwäbische Alb gerückt wird.

Steps for Life 2010

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