Kinder in Kamerun

Blinde in Äthiopien

Kinderheim in Minsk

Jugendliche auf Sansibar

Straßenkinder in Paraguay

Waisenkinder in China

"Unberührbare" in Indien

Brunnen in Tansania

Schule in Haiti

Pflegeheim in Kroatien

Behinderte in Palästina

2003 - Tansania: Trinkwasser für die Menschen von Ntope


Die Situation

Die ärmste Region Tansanias liegt in der Mitte des Landes. Dort, im Rift Valley, ist die Trockenzeit mitunter so lange, dass die Ernte in den wenigen verbleibenden Wochen der Regenzeit nicht mehr ausreifen kann. Frisches, sauberes Trinkwasser – für Menschen in Deutschland seit Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit – ist dort nur schwer zu finden. Die Bewohner dieser Region laufen oft kilometerweit, um aus Tümpeln Wasser zu schöpfen, in dem massenhaft Krankheitserreger schwimmen. Die katastrophalen Folgen sind bekannt: Infektionskrankheiten und eine erschreckend hohe Kindersterblichkeit. Das mühselige Geschäft des Wassertransports müssen übrigens in aller Regel die Frauen erledigen.

Im Süden des Rift Valley gibt es ein Dorf namens Ntope, in dem 2.800 Einwohner ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser leben. Der Verein „HiP – Helfen in Partnerschaft“ sammelte im Jahr 2003 Geld, um in Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort einen Brunnen zu bauen. Da das Grundwasser in Ntope zwischen 30 und 60 Meter tief liegt, war ein vergleichsweise aufwendige Bohrung und Sicherung des Brunnens notwendig, um einen nachhaltigen Gebrauch zu ermöglichen.


Wir sind überzeugt: Dieser Trinkwasserbrunnen wird das Leben der Menschen in Ntope schnell und nachhaltig verbessern.

Wie wir auf das Dorf gekommen sind? Zwischen dem Kirchenbezirk Bad Urach und der anglikanischen Diözese Rift Valley besteht seit einigen Jahren eine Partnerschaft. Unser Vereinsmitglied Thomas Failenschmid aus Bleichstetten hat im Frühjahr 2003 im Rahmen der Partnerschaftsarbeit Tansania besucht. Unter anderem hat er dort Kontakte geknüpft, um unser Projekt anzubahnen. Ein erfahrener Projektmanager hat den Brunnenbau durchkalkuliert. Durch die enge Partnerschaft wird es auch künftig Delegationen geben, die Tansania besuchen und die Fortschritt und Ergebnis des Projektes überprüfen können. Außerdem erklärt sich Pfarrer Fritz Würschum, der für die Prälatur Stuttgart den Kontakt mit Tansania koordiniert, bereit, das Projekt zu begleiten.  Der Bischof von Rift Valley, Alpha Mohamed, hat sich in einem Brief an HiP sehr dankbar über das Vorhaben geäußert und geschrieben, der Trinkwassermangel bringe die Menschen in manchen Dörfern fast zur Verzweiflung.

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