Kinder in Kamerun

Blinde in Äthiopien

Kinderheim in Minsk

Jugendliche auf Sansibar

Straßenkinder in Paraguay

Waisenkinder in China

"Unberührbare" in Indien

Brunnen in Tansania

Schule in Haiti

Pflegeheim in Kroatien

Behinderte in Palästina

2017 - Albanien: Arbeit und Bildung für die Zukunft
 

Die Situation
Albanien ist ein Land, das neben seinen südosteuropäischen Nachbarn nach wie vor ein dunkles Schattendasein führt. Es gehört zu den ärmsten Ländern Europas: die Arbeitslosigkeit liegt deutlich über 15%, die Verschuldung ist hoch und für den Aufbau einer funktionierenden Infrastruktur – u. a. im Bereich Medizin und Bildung - fehlt das Geld. Und es fehlt auch deshalb, weil die wenigen Erlöse aus Staatseinnahmen durch Korruption aufgefressen werden. Die Landwirtschaft ist der Hauptwirtschaftszweig des Landes, aber es fehlt an Technik und Betriebsmitteln, um effektive Betriebe zu entwickeln. Vor allem die junge Generation braucht deutliche Hoffnungszeichen, damit sie nicht in attraktivere Regionen auswandert und damit die Chancen auf eine nachhaltige Gesundung des Landes immer mehr schwinden – denn mit der Jugend verliert das Land seine Zukunftsfähigkeit.


Das Projekt
Der St. Johanner Verein BESA e.V. hat vor 3 Jahren begonnen, junge und gut ausgebildete Menschen beim Aufbau einer eigenen kleinen Firma zu unterstützen. Viele dieser Start-ups sind im landwirtschaftlichen und handwerklichen Bereich angesiedelt. Die Unterstützung erfolgt durch die Erstfinanzierung von notwendigen Ausrüstungsgegenständen und die Ausreichung von Kleinkrediten. Damit ist diese Arbeit zutiefst sozial und nachhaltig: zunächst werden einzelne Arbeitsplätze geschaffen, durch Praxiserfahrung, Beratung und Schulung werden die Jungunternehmer zunehmend qualifiziert und können auch Verantwortung in ihrem sozialen Umfeld übernehmen. So entstehen Lichtpunkte in einem wundervollen Land mit viel Potenzial.

 

Ein Land mit großem Potenzial
Albanien verfügt über ein interessantes landwirtschaftliches Potenzial. Die Landwirtschaft beschäftigt fast die Hälfte der Einwohner Albaniens auf ca. einem Viertel des Territoriums. An der albanischen Riviera wachsen vor allem Oliven und Zitrusfrüchte, die auch zu den Exportgütern zählen. Durch das HiP-Jahresprojekt werden die gegebenen Ressourcen besser und nachhaltig genutzt. Landwirtschaftliche Ausrüstung, Saatgut und Know-how werden den Start von landwirtschaftlichen Projekten und der Produktion von naturnah erzeugten Produkten wie Gemüse, Oliven, Honig und …. ermöglichen.


 

Zukunft durch Arbeit
So werden sich neue Zellen der Hoffnung bilden. Sie werden anfänglich klein und überschaubar sein. Aber sie werden große Kreise ziehen – in den Familien der Unternehmer, den örtlichen Kommunen und Gemeinden. Sie können durch die Unterstützung dieses Projektes einen wichtigen Beitrag leisten, junge albanische Hoffnungsträger heranzubilden und damit Albanien eine Zukunft schenken.


Hilfe, die ankommt – Jahr um Jahr
Der Verein Helfen in Partnerschaft e.V. (HiP) verändert von St. Johann aus die Welt. Jedes Jahr wählt HiP ein Projekt aus, mit dem Menschen in Not nachhaltig geholfen werden kann. Unser Hilfsnetzwerk erstreckt sich zwischenzeitlich über 4 Kontinente. Sehr erfolgreich konnte HiP schon 16 Mal in 13 verschiedenen Ländern Hilfe leisten und unzähligen Menschen ein besseres Leben ermöglichen. Die Unterstützung von Unternehmensgründungen in Albanien ist ein weiteres Projekt, das sorgfältig ausgewählt wurde und dringend unserer Unterstützung bedarf. Mit einer Spende an HiP, dem Kauf eines Kochbuches und der Teilnahme an dem Sponsorenlauf „Steps for Life“ am 18. Juni in St. Johann-Würtingen können SIE dazu beitragen, dass wir auch dieses Jahr wieder effektiv helfen können.
 

Schüler in Peru

Medizinische Versorgung

Wohnheim für Schüler

Wasser für Massai-Kinder

Bildung für Albanien

Brunnenbau in Kenia

Bildungszentrum für Indianer