Kinder in Kamerun

Blinde in Äthiopien

Kinderheim in Minsk

Jugendliche auf Sansibar

Straßenkinder in Paraguay

Waisenkinder in China

"Unberührbare" in Indien

Brunnen in Tansania

Schule in Haiti

Pflegeheim in Kroatien

Behinderte in Palästina

2018 - Nepal: Kinderheim

Von Naturkatastrophen schwer getroffen
Nepal ist eines der ärmsten Länder der Welt. Immer wieder wird es in der jüngsten Vergangenheit von schweren Naturkatastrophen wie Erdbeben (2015) oder Überschwemmungen (2017) heimgesucht. Dabei verliert die Bevölkerung ihre Häuser und Felder, viele auch ihr Leben. Riesengroß ist die Not der vielen Waisenkinder, die zurück und auf der Strecke bleiben.


Abgeschnitten von jeglicher Zivilisation
Die Bergregion Mugu im Westen Nepals, am Rande des Himalaya, ist völlig abgeschnitten von jeglicher Zivilisation – keine Straße führt in dieses entlegene Gebiet. Entsprechend ist die Versorgungslage: Es gibt weder genug Kleidung und Schuhe noch Strom sowie oft auch keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Vielen Menschen droht der Hungertod, denn die extreme Höhenlage erlaubt nur drei Monate im Jahr den Anbau von Nahrung – bei weitem nicht ausreichend, um den Bedarf zu stillen. Die Folge: Kinder wie Erwachsene leiden unter starker Unterernährung. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt lediglich 44 Jahre.
Die medizinische Versorgung ist sehr schlecht. Das einzige Krankenhaus der Region in Gamgadhi ist für mehr als 55.000 Menschen zuständig. Da aber oft weder Medikamente noch Ärzte verfügbar sind, bedeuten selbst leicht heilbare Krankheiten für viele schon den sicheren Tod.
Insgesamt 75% Analphabetentum ist das Hauptmerkmal eines insgesamt niedrigen Bildungsniveaus. Dies hat unter anderem zur Folge, dass der Zusammenhang zwischen mangelnder Hygiene und tödlich verlaufenden Krankheiten meist nicht bekannt ist. Wie soll aber das Bildungsniveau steigen, wenn die wenigsten Kinder eine Schule besuchen? Sie müssen stattdessen durch harte Arbeit ihren Beitrag zum Überleben der Familien leisten.
Die wenigen Kinder, die tatsächlich in eine der schlecht ausgestatteten Schulen gehen dürfen, besuchen diese durchschnittlich nur sechs Monate im Jahr. Ein Großteil bricht letztlich die Schule vor dem Ende der achten Klasse ab. So haben die Jugendlichen keinerlei Perspektive. Das geht einher mit der überall spürbaren Perspektivlosigkeit, die in der gesamten Region vorherrscht.

Ein Hoffnungsort für Waisenkinder
Viele Waisen leben auf der Straße oder werden als Arbeitssklaven missbraucht. Andere werden in Nachbarländer verschleppt und zur Prostitution gezwungen. Dieser unglaublichen Not wollen wir tatkräftig begegnen. Unter Regie unseres lokalen Partners, Oliver Keppeler vom Kohlberger Verein Asha21, werden wir ein Kinderheim errichten. Herr Keppeler engagiert sich seit vielen Jahren in Nepal und so ist die Idee zu diesem Projekt entstanden. Das Heim wird nach den neuen Richtlinien der Erdbebensicherheit gebaut und soll Platz für 40 Kinder bieten. Waisen werden dort ein neues Zuhause finden und Schulbildung erhalten.
 

Hoffnung und Zukunft schenken
„Ihr seid nicht vergessen!“ Diese frohe Botschaft wollen wir mit unserem „Helfen in Partnerschaft“ nach Nepal senden. Waisenkinder sollen wieder ein Zuhause finden, Liebe und Geborgenheit erfahren. Sich als Kinder fühlen, spielen und eine Schulausbildung erhalten. Dies eröffnet ihnen die Chance, dem Kreislauf von Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit zu entrinnen. Diese Kinder sollen zu Hoffnungsträgern ihres Landes werden. Schenken Sie durch Ihre Unterstützung diesen Kindern Nepals eine Zukunft!
 

 

Schüler in Peru

Medizinische Versorgung

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Schule in Kenia

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Brunnenbau in Kenia

Bildungszentrum für Indianer