Weltweite Hilfe, die ankommt

2022 – Schulneubau im Tschad

Eines der ärmsten Länder der Welt: Der Tschad
Der Tschad liegt im Norden Afrikas in der Sahelzone und gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Extreme Hitze, Korruption und Misswirtschaft plagen das Land. Die Menschen leben hauptsächlich von Landwirtschaft und Viehzucht. Über die Hälfte der Einwohner können weder lesen noch schreiben. Für die vielen Kinder im Tschad gibt es zu wenige Schulen. Rechnerisch haben 25-Jährige im Tschad lediglich 2,5 Jahre eine Schule besucht. Wie soll das Land sich da weiterentwickeln?

Schule nur in der Trockenzeit
In der Stadt Béré im Süden des Tschad hat ein Pastor vor einigen Jahren mit einfachsten Mitteln eine Schule gegründet. Die Klassenräume bestanden aus Palmblättern, Ästen und Gras. Die Kinder saßen auf Lehmziegeln. In den drei Räumen wurden jeweils zwei Klassen parallel unterrichtet. Der Unterricht konnte nur während der Trockenzeit stattfinden. In der Regenzeit wurde die äußerst labile Konstruktion einfach weggespült und die Kinder mussten zu Hause bleiben.

Damit Schule ganzjährig möglich wird
Mit ihren kleinen Klassen bietet die Schule seit Jahren eine bessere Ausbildung als die überfüllten staatlichen Schulen. Kinder, die diese Bildungseinrichtung nach der 6. Klasse verlassen, haben eine gute Grundlage für ihr weiteres Leben. Davon konnten viele ihrer Eltern nur träumen! Deswegen wurde mit der Unterstützung von HiP eine solide Schule mit 6 Klassenräumen aus Lehmziegeln errichtet. Seither kann der Unterricht auch in der Regenzeit stattfinden. Und die Kinder sind mit Freude und Eifer dabei, sich auf eine bessere Zukunft vorzubereiten.

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