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Eines der ärmsten Länder der Welt: Der Tschad
Der Tschad liegt im Norden Afrikas in der Sahelzone und gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Extreme Hitze, Korruption und Misswirtschaft plagen das Land. Die Menschen leben hauptsächlich von Landwirtschaft und Viehzucht. Über die Hälfte der Einwohner können weder lesen noch schreiben. Für die vielen Kinder im Tschad gibt es zu wenige Schulen. Rechnerisch haben 25-Jährige im Tschad lediglich 2,5 Jahre eine Schule besucht. Wie soll das Land sich da weiterentwickeln?

Schule nur in der Trockenzeit
In der Stadt Béré im Süden des Tschad hat ein Pastor vor einigen Jahren mit einfachsten Mitteln eine Schule gegründet. Die Klassenräume bestehen aus Palmblättern, Ästen und Gras. Die Kinder sitzen auf Lehmziegeln. In den drei Räumen werden jeweils zwei Klassen parallel unterrichtet. Der Unterricht kann nur während der Trockenzeit stattfinden. In der Regenzeit wird die äußerst labile Konstruktion einfach weggespült und die Kinder müssen zu Hause bleiben. Ist die Regenzeit dann vorbei, werden die provisorischen Klassenzimmer erneut aufgebaut.

Damit Schule ganzjährig möglich wird
Mit ihren kleinen Klassen bietet diese Schule seit Jahren eine bessere Ausbildung als in den überfüllten staatlichen Schulen. Kinder, die diese Bildungseinrichtung nach der 6. Klasse verlassen, haben eine gute Grundlage für ihr weiteres Leben. Davon konnten viele ihrer Eltern nur träumen! Deswegen plant der Gründer nun einen soliden Schulbau mit 6 Klassenräumen. Ein Lehmziegelbau soll es werden, damit der Unterricht auch in der Regenzeit stattfinden kann. Und die Klassenzimmer sollen auch mit Tischen und Stühlen ausgestattet werden.

Wir sind dabei!
Wir werden dieses engagierte Vorhaben unterstützen! Denn wir sind überzeugt, dass der Besuch dieser Schule ein wichtiger Meilenstein im Leben der Kinder ist: Sie können später entweder in der traditionellen Landwirtschaft bzw. Viehzucht tätig werden oder ganz neue Berufe ergreifen. Kinder, die heute gefördert werden, werden morgen ihr Heimatland weiter voranbringen, in kleinen Unternehmen Verantwortung übernehmen, Arbeitsplätze schaffen, neue Technologien ins Land holen. So werden Ursachen für Migration und Flucht Schritt für Schritt beseitigt. Deshalb sind wir von der Initiative der Schulleitung begeistert und bitten Sie von Herzen: Ebnen Sie durch Ihre Spenden den Kindern im Tschad den Weg in ein Leben voller Hoffnung und begründeter Zuversicht.